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Rezension

[Rezension] Piper Rayne: Sexy filthy boss

Ansicht "Sexy filthy boss"

Piper Rayne: Sexy filthy boss
Format: eBook
Verlag: Forever Verlag
Erscheinungstermin: November 2021
Seiten: 360 Seiten
Übersetzung: Peter Groth
Reihe: White Collar Brothers Teil 1

Inhalt

Es gibt gute Gründe, sich von Enzo Mancini fernzuhalten: Er ist ein Playboy. Und ihr Boss.

Enzo ist ein Arbeitstier und wechselt seine Assistentinnen schneller, als kostenlose Donuts im Pausenraum verschwinden. Doch seine neue Assistentin Annie ist nicht auf den Mund gefallen. Um Partner zu werden, muss er gemeinsam mit ihr den größten Klienten an Land ziehen, den die Firma je gesehen hat.

Wenn Annie es schafft, erfolgreich mit ihrem Boss zusammenzuarbeiten, winkt endlich die Beförderung. Dafür muss sie nur eines tun: Enzos Grinsen, seinen braunen Augen und seinem verführerischen Sixpack widerstehen, während sie bis tief in die Nacht zusammenarbeiten.

Doch Enzos Charakter ist vielschichtiger, als Annie erwartet hat. Und wenn sie nicht aufpasst, könnte sie seinetwegen alles verlieren …

(Forever Verlag)

Meinung

Wenn es um Piper Rayne geht, bin ich immer schnell dabei. Bisher lese ich die Bücher sehr gerne und dementsprechend war ich natürlich neugierig auf „Sexy filthy boss“. Auch hier handelt es sich wieder um einen Teil einer Reihe, was meistens bei den Büchern von Piper Rayne der Fall ist.

Der Einstieg fiel mir – wie bei Raynes Büchern gewohnt – sehr leicht. Man ist mitten in der Handlung und wird sofort mitgerissen. Benötigte Informationen werden im Verlauf des Buches an den richtigen Stellen nachgereicht, sodass es keinerlei Verständnisprobleme gibt. Das gefällt mir sehr gut und begeistert mich immer wieder.

Wichtige Themen

Bei „Sexy filthy boss“ darf man sich definitiv von Cover, Titel und Klappentext täuschen lassen, denn es steckt deutlich mehr in der Geschichte. Viele Themen werden angesprochen, einige sogar tief behandelt. Besonders positiv überrascht hat mich, dass ein Bewusstsein für verschiedene Geschlechter-Klischees im Job geschaffen wird. Annie hat es nämlich gar nicht so leicht im Büro und wird oftmals übergangen – nur weil sie eine Frau ist. Im Verlauf der Handlung kann man den Kampf verfolgen und merkt auch bei anderen Charakteren, dass sie dazu lernen. Die Klischees werden nicht als selbstverständlich hingenommen, sondern aufgeklärt.

Die Sicht von Annie und Enzo

Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben. In jedem Kapitel wechseln sich Annie und Enzo ab, sodass die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden Personen klar wird. Dadurch kommen natürlich auch mehr Nebencharaktere zum Sprechen, was für den Verlauf der Handlung teilweise relevant ist und somit sehr gut passt.

Sowohl Annie als auch Enzo waren mir als Charaktere sehr sympathisch. Zu Beginn hatte auch ich mein Schubladendenken über Enzo, aber das konnte sich aufklären. Denn durch die Kapitel aus seiner Sicht lernt man ihn wirklich kennen und im späteren Verlauf entwickelt er sich immer weiter, sodass sein Auftreten eher täuscht.

Andeutungen auf andere Bücher

Was ich übrigens auch sehr toll fand: Es gibt an manchen Stellen Andeutungen auf andere Bücher von Piper Rayne. Das schafft eine gute Verbindung und holt die anderen Geschichten gedanklich zurück. Die kurzen Anmerkungen sind aber so gewählt, dass sie nicht spoilern, wenn man noch keine anderen Bücher kennt.

Da ich selbst bereits andere kenne, muss ich aber gestehen, dass mir „Sexy filthy boss“ zwar wieder gut gefallen hat, aber nicht ganz so gut wie bereits andere gelesene Bücher. Es war dieses Mal also nicht ganz so herausragend wie sonst, aber immer noch sehr gut und ich hatte Spaß beim Lesen.

Fazit

Ein sehr gutes Buch, das wichtige Themen anspricht und damit punkten kann. Im Vergleich mit anderen Büchern von Piper Rayne konnte „Sexy filthy boss“ nicht ganz komplett mithalten, aber ist trotzdem empfehlenswert!

Vielen Dank an Forever Verlag und Netgalley für die Bereitstellung des Exemplars.

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